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Jusos veranstalten Podiumsdiskussion über die hessische Bildungspolitik

Kassel/Nordhessen: Der Juso-Bezirk Hessen-Nord lädt am Donnerstag, den 25. Oktober 2018 ab 19 Uhr ins Restaurant Gleis 1 im Kulturbahnhof Kassel zur öffentlichen Podiumsdiskussion „Bildung jetzt machen!“ ein. Dort wollen die Jusos über die Zukunft der Bildung in Hessen diskutieren.
Als Referenten haben zugesagt: Thomas Schwarze, SPD-Schattenminister für Schulen und Bildung, Inga-Kristin Thom, Jugendbildungsreferentin der DGB Region Nordhessen, Wolfgang Decker, SPD-Landtagsabgeordneter (WK Kassel-Ost) und Patrick Hartmann, SPD-Landtagskandidat (Kassel-West). Moderiert wird die Diskussionsveranstaltung von René Petzold, Bezirksvorsitzender der Jusos Hessen-Nord. Die Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich eingeladen mitzudiskutieren.

Workshop Deutsche Sozialdemokratie und Gewerkschaften

Die Jusos im Unterbezirk Hersfeld-Rotenburg und der Juso-Bezirk Hessen-Nord veranstalten am Samstag, den 23. Juni 2018 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Gaststätte Klosterbrunnen in Bad Hersfeld zusammen einen Workshop zum Thema “Deutsche Sozialdemokratie und Gewerkschaften“. Als Referent konnten wir u.a. Stefan Körzell vom DGB-Bundesvorstand gewinnen.
Zum Workshop laden wir alle Jusos in Nordhessen recht herzlich zur Teilnahme ein.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 21. Juni 2018 in der SPD-Geschäftsstelle Hersfeld-Rotenburg (Telefon: 06621-50650 / E-Mail: email hidden; JavaScript is required).

Hier noch einmal die genauen Daten:
Workshop
“Deutsche Sozialdemokratie und Gewerkschaften“
ein. Er findet statt am
Samstag, 23. Juni 2018, 10.00 bis ca. 16.00 Uhr
in der Gaststätte „Klosterbrunnen“, Zur Linde 2
36251 Bad Hersfeld, Stadtteil Petersberg.

Der inhaltliche Rahmen des Workshops ist wie folgt aufgebaut:

1. Tarifpolitik in der Praxis
Hier möchten wir uns mit dem Thema Tarifpolitik beschäftigen und dabei insbesondere auf Themen wie Tarifrunden und Abschlüsse eingehen. Zudem wird die inhaltliche und strategische Arbeit von Betriebsräten thematisiert. Als Redner werden wir Ferhat Taysi von der ver.di-Jugend haben.

2. Gewerkschaften und die SPD
In diesem Abschnitt möchten wir in erster Linie die Nähe zu den Gewerkschaften und unser Selbstverständnis
als Arbeiterpartei stärken. Konkret möchten wir über gewerkschaftliche Forderungen sprechen, die die SPD
ebenfalls erhebt bzw. erheben sollte. Als Redner wurde Stephan Grüger, MdL angefragt.

3. Gewerkschaften im Kampf gegen Rechts
In diesem Teil werden wir uns der Aufgabe von Gewerkschaften und Sozialdemokratie, gegen rechtsradikales
Gedankengut zu kämpfen, widmen. Insbesondere möchten wir auf das Problem, dass ein nicht unerheblicher
Teil von GewerkschafterInnen die AfD wählen, eingehen. Für diesen Teil konnten wir Stefan Körzell (Mitglied
des geschäftsführenden Bundesvorstands des DGB) gewinnen. In seiner Jugend hat er sich besonders im Kreis Hersfeld-Rotenburg stark gemacht gegen Rechts.

Juso Verbandstag am 16.06.2016

Liebe Genoss*innen,

wir laden Euch herzlich zu unserem Juso-Verbandstag am Samstag, den 16. Juni 2018 ein! Wir haben wieder spannende Arbeitsgruppen für Euch konzipiert und würden uns freuen, Euch zahlreich zu unserem Tagesseminar in Kassel begrüßen zu dürfen! Diesmal wollen wir uns mit folgenden zwei Themen in zwei Workshops beschäftigen. Zum einen wollen wir einen internationalen Blick auf „Demokratie und Frieden“ werfen und uns zum anderen mit der „Zukunft der Pflege“ auseinandersetzen.

Die „Demokratische Föderation Nordsyrien“, auch bekannt unter dem kurdischen Namen Rojava, entstand im Zuge des syrischen Bürgerkriegs im Norden des Landes. Das kurdische Autonomiegebiet wurde im März 2016 offiziell gegründet und zeichnet sich vor allem durch die Reformen einer feministisch, ökologischen Revolution aus, die das Leben in Rojava prägt. Wir wollen uns gemeinsam mit Euch anschauen, was das demokratische Projekt inmitten eines seit Jahren wütenden Bürgerkriegs ausmacht.

Spätestens seit der Bundestagswahl ist der Pflegenotstand in Deutschland endlich in der öffentlichen Debatte angekommen. Ob Ausbildung, Arbeitsverhältnisse, Finanzierung oder der Gesundheitsminister – es gibt viele Probleme in diesem großen Feld, an die wir uns mit Euch heranwagen wollen.

Wir freuen uns auf Euch!

Anmelden könnt ihr euch hier!

Mit jungsozialistischen Grüßen 

Euer Bezirksvorstand

Jusos Hessen-Nord aktiv am 1. Mai 2018

Der Tag der Arbeit ist auch heute noch ein Kampftag!

Kassel/Nordhessen: Auch in diesem Jahr demonstrierten die Jusos Hessen-Nord am 1. Mai überall in Nordhessen für bessere Arbeit und eine gerechtere Verteilung des Reichtums in der Gesellschaft. Im Mittelpunkt stand dabei das vom Deutschen Gewerkschaftsbund ausgerufene Motto: „Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“.
In allen Landkreisen im Norden Hessens beteiligten sich die Jusos in der SPD an den Demonstrationen und Kundgebungen anlässlich des 1. Mai, die in den meisten Fällen durch die Mitgliedsgewerkschaften des DGB ausgerichtet wurden. Der Vorsitzende der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten im nordhessischen Bezirk, René Petzold (23), sagte dazu: „Gestern wie heute stehen wir an der Seite der Gewerkschaften, wenn es um den Kampf für bessere Arbeit und eine Umverteilung des Reichtums in der Gesellschaft geht. Oft hört man in diesem Zusammenhang, dass Gewerkschaften nicht mehr zeitgemäß seien. Dem können wir als Jusos nur widersprechen. Wenn der Amazon Chef, Jeff Bezos, ein Milliardenvermögen anhäuft, gleichzeitig aber nicht über einen Tarifvertrag verhandeln will, wenn der Mindestlohn trotz Vollzeitjob nicht ausreicht, um die Familie versorgen zu können oder wenn junge Beschäftigte von einer Befristung in die nächste gezwungen werden, dann sind Gewerkschaften gefragter denn je, um wirksamen Druck auf die Politik auszuüben. Der Tag der Arbeit ist daher auch heute noch Kampftag für all jene, die unter schlechten Arbeitsbedingungen leiden. Dafür verdienen sie unsere Solidarität.“

Unter dem Schlagwort „Vielfalt“ wurde auch für ein friedliches Miteinander und eine bunte Gesellschaft demonstriert.
In vielen Wortbeiträgen adressierten Rednerinnen und Redner in diesem Zusammenhang die AfD und führende Persönlichkeiten der Partei. Petzold sagte hierzu: „Die AfD, die sich gerne als Vertreterin der „kleinen Leute“ geriert, ist das genaue Gegenteil dessen. Das Programm der Partei liest sich vielmehr wie ein Angriff auf alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesem Land. Wer der Meinung ist, dass eine Politik, in der Arme gegen Arme ausgespielt werden in irgendeiner Art und Weise einen Mehrwert für die Menschen in diesem Land bringt, hat jeglichen Sinn für die Realität verloren. Wir müssen verhindern, dass geistige Brandstifter einen Keil zwischen Ausländer und Inländer, Christen, Muslime, Juden oder Atheisten treiben.“

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Juso Bezirkskonferenz Hessen-Nord in Korbach am 15.04.2018

„René Petzold aus Schenklengsfeld wurde zum neuen Juso-Bezirksvorsitzenden gewählt“


Der neue Juso-Bezirksvorstand. Zu sehen sind dort von links nach rechts: Paula Zels (Marburg), Karsten Zolna (Korbach), Anna-Maria Rembas (Marburg),Laurin Müller (Lohfelden), Bezirksvorsitzender René Petzold (Schenklengsfeld), Jari Pellmann (Gudensberg) und Hanna Reichhardt (Morschen). Es fehlen: Natalia Franz (Kassel) und Lukas Glaser (Kassel). Foto: Dietmar Bürger

Korbach/Kassel: Die ordentliche Bezirkskonferenz der nordhessischen Jusos wählte am Sonntag, den 15.04.2018 im Bürgerhaus Korbach den 23-jährigen René Petzold aus Schenklengsfeld (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) zum neuen Juso-Bezirksvorsitzenden. Von den 61 anwesenden Delegierten der nordhessischen Jusos stimmten 60 Delegierte mit Ja, einer enthielt sich. Petzold erhielt damit 98,36 Prozent der Stimmen. Er löst Lara Kannappel aus Baunatal an der Spitze des Juso-Bezirks ab, die nach zwei Jahren nicht erneut kandidierte.
René Petzold hat die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung mit dem Bachelor of Arts – Allgemeine Verwaltung im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen und arbeitet zur Zeit als Fallmanager SGB II beim Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.

„Ich freue mich sehr über das tolle Wahlergebnis. Es ist für mich in erster Linie ein Ansporn das in mich gesetzte Vertrauen im kommenden Jahr ernst zu nehmen und die versprochenen Inhalte in der politischen Arbeit umzusetzen. Wir wollen verstärkt Angebote für Azubis und junge Beschäftigte schaffen. Wichtig ist dabei eine engere Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften. Sie stehen historisch und in vielen Punkten auch inhaltlich eng an unserer Seite. Diese Verbindung muss wieder erneuert werden. Darüber hinaus wollen wir ein Angebot für Jusos schaffen, die in den kommunalen Parlamenten Politik machen. Gerade in kleineren Kommunen steht man häufig alleine da, wenn es um die Umsetzung politischer Forderungen geht. An dieser Stelle ist es wichtig, sich interkommunal und auch über die Landkreisgrenzen
hinweg mit jungen Genossinnen und Genossen auszutauschen“, kündigte der neue Juso-Bezirksvorsitzende René Petzold an.

Als Petzolds Stellvertreterin und Bundesausschussvertreterin des Bezirks wurde Anna-Maria Rembas aus Marburg gewählt. Für Sie stimmten 53 von 61 Delegierten (86,88 Prozent).
Als weitere Stellvertretende Bezirksvorsitzende wurden Jari Pellmann (Gudensberg), Paula Zels (Marburg), Lukas Glaser (Kassel), Karsten Konrad Zolna (Korbach), Natalia Franz (Kassel), Hanna Reichhardt (Morschen) und Laurin Müller (Lohfelden) gewählt.

Die Juso-Bezirkskonferenz beschloss mit großer Mehrheit den Leitantrag „Verlorenes Vertrauen zurückgewinnen – Für eine Sozialdemokratie, die Wort hält“. Im Leitantrag haben die Jusos umfangreiche Vorschläge an die SPD vorgelegt, wie die Erneuerung der Partei in ihren Augen gelingen kann. Ein klares Bekenntnis zu den Vereinigten Staaten von Europa gehört genauso dazu, wie die Einführung eines Rechts auf Weiterbildung, die deutliche Erhöhung des Mindestlohns oder die konsequente und ersatzlose Streichung der sachgrundlosen Befristung. Neben inhaltlichen Impulsen fordern die Jusos im beschlossenen Leitantrag  auch die Einführung einer Juso-Quote für die Besetzung der geschäftsführenden Vorstände der SPD sowie bei den Listenaufstellungen für Wahlen auf allen Ebenen.

„Unser Verband nimmt sowohl in der inhaltlichen Debatte, als auch bei Wahlkämpfen eine herausragende Rolle ein. Wir fordern deshalb mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten in personellen Fragen. Wichtig ist uns dabei, dass wir als Jusos darüber entscheiden, wen wir für einen entsprechenden Posten vorschlagen. Nur so gewährleisten wir, dass die betreffende Person auch tatsächlich unsere Inhalte in Partei und Parlament vertritt“, erläuterte René Petzold den Juso-Antrag.

Das Hauptreferat der Juso-Bezirkskonferenz hielt die Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Kassel und zukünftige Landesdirektorin des Landeswohlfahrtverbandes, Susanne Selbert. Sie sprach über das Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“.
Die stellvertretende nordhessische SPD-Bezirksvorsitzende, Martina Werner, MdEP, bedankte sich bei den Jusos für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.
Der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert machte in einem längeren Grußwort deutlich, dass sich die Jusos in Zukunft noch lauter für mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland und in der SPD einsetzen werden. Er sprach sich insbesondere für eine gerechtere Vermögensverteilung und höhere Vermögenssteuern  in Deutschland aus.

Die Jusos konnten viele Gäste aus der hessischen Sozialdemokratie begrüßen, darunter u.a. den nordhessischen Bezirksvorsitzenden der AG 60 Plus in der SPD, Siegfried Richter, den südhessischen Juso-Bezirksvorsitzenden Kaweh Mansoori, die örtliche Korbacher SPD-Landtagskandidatin Jutta Kahler und die Kreistagsvorsitzende von Waldeck-Frankenberg, Iris Ruhwedel.

Die Juso-Bezirkskonferenz verlieh Andreas Schaake, dem Stellv. SPD-Unterbezirksvorsitzenden von Waldeck-Frankenberg, die Ehrung „Juso honoris causa“ in Würdigung seiner langjährigen Verbundenheit zu den Jusos. Andreas Schaake war 11 Jahre Unterbezirksvorsitzender der Jusos von Waldeck-Frankenberg und 2 Jahre Stellv. Juso-Bezirksvorsitzender. Ebenfalls zum Juso h.c. wurde der Politikwissenschaftler Dr. Oliver D`Antonio (Universität Kassel) ernannt.

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