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Jusos fordern: Wirtschaft und Politik sollen endlich zu ihren Versprechungen stehen und neue Stipendien für Studierende schaffen

Stipendien und Studiengebühren

Die nordhessischen Jusos fordern die Spitzenvertreter der deutschen und hessischen Wirtschaft auf, endlich ihren vollmundigen Ankündigungen Tatsachen folgen zu lassen und in großem Stil neue Stipendien zur Finanzierung des Studiums einzurichten.

Hintergrund der Forderung sind die jüngsten Veröffentlichungen des Deutschen Studentenwerks (DSW). Danach erhalten gerade einmal zwei Prozent der Studierenden in Deutschland ein Stipendium.
63 Prozent der Studierenden finanzieren sich mit eigenem Verdienst das Studium ganz oder teilweise selber, 89 Prozent sind auf Zuwendungen der Eltern angewiesen.

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Jusos fordern neue Anstrengungen durch Wirtschaft und Regierung auf dem Ausbildungsmarkt!

Fehlende Ausbildungsplätze

„Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist katastrophal!“ erklärte der nordhessische Juso-Bezirksvorsitzende und stellvertretende Juso-Landesvorsitzende von Hessen Björn Spanknebel in einer ersten Stellungsnahme zur aktuellen Situation. Der Lehrstellenmarkt in Deutschland ist nach Ansicht der Jusos so angespannt wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Rund 50. 000 Jugendliche und junge Menschen konnten bis Ende September nicht in eine Lehrstelle vermittelt werden. Nur knapp die Hälfte der Jugendlichen, die sich bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) meldeten, erhielt auf Anhieb eine Lehrstelle.
„Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt muss unter politischen Wahrnehmungsstörungen leiden, wenn er die neuen Zahlen zur Ausbildungssituation als „ermutigend“ bezeichnet. Erstmals übersteigt die Zahl der Altbewerber um einen Ausbildungsplatz, die der neu hinzugekommenen Schulabgänger. Was sich hier auf dem Ausbildungsmarkt ereignet, ist die organisierte Verantwortungslosigkeit der Vertreter der deutschen Wirtschaft,“ so Spanknebel weiter.

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Jusos fordern Grüne auf, ihre Spitzenkandidatur und politische Richtung zu klären

Landesdelegiertenversammlung der hessischen Grünen

Die nordhessischen Jusos haben mit äußerstem Befremden die Kritik von Tarek Al Wazir, dem Vorsitzenden der Grünen Landtagsfraktion, am Auswahlverfahren zur Spitzenkandidatur der hessischen SPD zur Kenntnis genommen.

„Während die hessische SPD bis zum 2. Dezember klären wird, wer ihr Spitzenkandidat ist und für klar erkennbare politische Inhalte steht, können die Jusos bei den Grünen, die sich nach eigenem Bekunden als „beste Oppositionspartei“ bezeichnen, weder eine Klärung der Spitzenkandidatur noch ein klares inhaltliches Profil ausmachen“, erklärte Björn Spanknebel, Juso-Bezirksvorsitzender Hessen-Nord und stellv. Juso-Landesvorsitzender von Hessen.

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Nordhessische Jusos gut positioniert. Spanknebel für Landesliste nominiert

Juso-Landeskonferenz in Fulda am 24.09.06

Die Landeskonferenz der hessischen Jusos bestätigte am Wochenende in Fulda ihre Juso-Landesvorsitzende Solveig Golz mit 75,75 Prozent der Stimmen im Amt. An ihrer Seite stehen als stellvertretende Juso-Landesvorsitzende drei Nordhessen: der nordhessische Juso-Bezirksvorsitzende Björn Spanknebel (Schwalm-Eder-Kreis), Lea Boos (Schwalm-Eder-Kreis), und Tim Schmuch (Werra-Meißner-Kreis).

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Jusos sprechen sich mehrheitlich für Ypsilanti aus

Juso-Landeskonferenz in Fulda am 24.09.06

Fulda: Die Landeskonferenz der hessischen Jusos sprach sich nach einer zweistündigen Aussprache mehrheitlich für Andrea Ypsilanti als SPD-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl aus. Andrea Ypsilanti kam auf 40 Stimmen (57,97 %) der 69 Delegierten der Juso-Landeskonferenz, Jürgen Walter auf 27 Stimmen (39,13 %). Es gab 2 Enthaltungen. Die Delegierten hatten zuvor ausgiebig von der Gelegenheit zu Fragen an die Kandidaten Gebrauch gemacht.

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