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Jusos: Keine einseitige Bevormundung aus Berlin!

Anlässlich der Versendung eines Unterstützerbriefes von Brigitte Zypries und sechs weiteren hessischen SPD-Bundestagsabgeordneten für Jürgen Walter erklären die Juso-Landesvorstandsmitglieder Björn Spanknebel (Gilserberg), Tim Schmuch (Großalmerode) und Felix Diehl (Gießen):

„Die hessische SPD hat zwei geeignete Kandidat/innen, um Roland Koch 2008 aus dem Amt zu jagen. Wir wollen diese Entscheidung selbst treffen und brauchen dazu keine einseitige Bevormundung aus Berlin! Es ist eine Unverschämtheit, dass sich die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries nun zu Wort meldet und verkündet Jürgen Walter sei der einzige Sozialdemokrat in Hessen, der Roland Koch Paroli bieten könne. Dass Zypries plötzlich eine Expertin für die hessische SPD ist, erstaunt, nachdem sie ihre politische Karriere erst auf Bundesebene nach einem Quereinstieg aus der Verwaltung begonnen hat. Wir Jusos verwehren uns gegen diese einseitige Bevormundung aus Berlin und halten an der Entscheidung unserer Juso-Landeskonferenz fest, Andrea Ypsilanti zu unterstützen“, erklärte der stellvertretende Juso-Landesvorsitzende und nordhessische Juso-Bezirkschef Björn Spanknebel.

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Jusos: Wirtschaft ist selbst schuld an Auswanderungswelle und Fachkräftemangel

Äußerungen von L.G. Braun (DIHK)

Die nordhessischen Jusos sind empört über die Aussagen vom Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Ludwig Georg Braun. Die Vorwürfe von Braun an die Politik seien eine Frechheit, so die Jusos.

Braun hatte vor der zunehmenden Abwanderung von qualifizierten Arbeitskräften aus Deutschland gewarnt. Braun sagte: „Immer mehr junge Leute kehren Deutschland den Rücken. Mit 145 000 Fortzügen hatten wir im vergangenen Jahr seit 1954 die höchste registrierte Abwanderung von Deutschen zu verzeichnen.“ Mehr als die Hälfte der Emigranten seien jünger als 35 Jahre. „Darunter sind viele qualifizierte und hoch motivierte Köpfe. Das ist ein Alarmzeichen. Eine zentrale Ursache für diesen Brain Drain ist, dass andere Länder oft bessere Standortbedingungen haben als Deutschland“, behauptete Braun.
„Uns Jusos ist ja bewusst, dass in der Wirtschaft und vor allem in deren Spitzenverbänden ein großer Verdrängungswettbewerb herrscht. Herr Braun hat aber gezeigt, dass es sich da aber vor allem um das Verdrängen der Realität handelt“, so der stellvertretende Vorsitzende des Juso-Bezirkes Hessen Nord, Tim Schmuch.

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Jusos sehen im knappen Ergebnis in Kassel-Land einen Erfolg für Andrea Ypsilanti

SPD-Spitzenkandidatur in Hessen: „Faustdicke Überraschung“

Mit einer kämpferischen Rede hat Andrea Ypsilanti bei den SPD-Mitgliedern des Landkreises Kassel viele Sympathien gewonnen.

Die Ausgangslage vor der Vorstellung der beiden Kandidaten am Freitag Abend in Lohfelden ließ eher auf einen sehr deutlichen Sieg von Jürgen Walter schließen. Zumal Walter energisch von den beiden SPD-Landtagsabgeordneten des Landkreises Kassel unterstützt wurde.
Das sehr knappe Ergebnis (Jürgen Walter 160 Stimmen, Andrea Ypsilanti 152 Stimmen) ist daher nach Ansicht der Jusos eine faustdicke Überraschung.

Die SPD-Mitglieder nahmen besonders freundlich das klare Bekenntnis von Andrea Ypsilanti zur eigenen Identität der nordhessischen Region auf, während sich Jürgen Walter mit dem Bekenntnis „der operativen Ausschaltung der SPD-Bezirke im Landtagswahlkampf“ viele Sympathien verscherzte.

„Andrea Ypsilanti hat bewiesen, dass sie auch im bodenständig-konservativen Nordhessen ankommt. Ihre zupackende und mutige Art wurde von vielen Mitgliedern und Funktionären der sozialdemokratischen Basis belohnt. Der Landkreis Kassel hat deutlich gemacht, dass die SPD-Basis sich eine Wahlkampfstrategie der klaren Kante wünscht. Sie will eine Politik der sozialen Gerechtigkeit, eine Politik, die klare Alternativen zur unsozialen CDU formuliert“, erklärte Björn Spanknebel, Bezirksvorsitzender der nordhessischen Jusos.

Hessische Jusos lehnen den Börsengang der Deutschen Bahn und ihre Privatisierung ab!

Privatisierung der DB AG

Die hessischen Jusos lehnen den von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und der großen Koalition in Berlin beabsichtigten Bahn-Börsengang entschieden ab!
„Der geplante Börsengang der Deutschen Bahn bedeutet auch eine Gefahr für die Infrastruktur des Bundeslandes Hessen!“ erklärte Björn Spanknebel, nordhessischer Juso-Bezirksvorsitzender und stellvertretender Juso-Landesvorsitzender von Hessen in einer ersten Stellungsnahme des Juso-Landesvorstandes Hessen.

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Ja zum Bildungsaufbruch, nein zu Hartz IV

Jusos über das sog. „Unterschichten-Problem“

Die nordhessischen Jungsozialisten begrüßen die Ankündigung des SPD-Parteivorsitzenden Kurt Beck, einen „Bildungsaufbruch“ mit beitragsfreien Kindergärten und Ganztagsschulen in die Debatte um das neue SPD-Grundsatzprogramm einfließen zu lassen.

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