Drei Nordhessen im Juso-Landesvorstand

Jusos sprechen sich für den Erhalt der SPD- und Juso-Bezirke aus

von links nach rechts: René Petzold, Hanna Reichhardt, Albert Krzysztofik, Kaweh Mansoori, Stefanie Minkley, Lena Voigt und Karsten Zolna. Fotocopyright: Dietmar Bürger

Kassel/Bad Hersfeld, 30.11.2018: Die Landeskonferenz der hessischen Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD wählte am letzten Wochenende im Wortreich in Bad Hersfeld die drei Nordhessen René Petzold aus Schenklengsfeld, Hanna Reichhardt aus Morschen und Karsten Konrad Zolna aus Korbach zu Stellvertretenden Landesvorsitzenden der hessischen Jusos. Des Weiteren wurde Kaweh Mansoori aus Gießen von 78,8 Prozent der Delegierten zum neuen Juso-Landesvorsitzenden gewählt (52 Ja, 9 Nein, 5 Enthaltungen). Er löst Natalia Franz aus Kassel ab, die aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Weitere Stellvertretende Landesvorsitzende wurden Albert Krzysztofik aus Darmstadt, Stefanie Minkley aus Frankfurt und Lena Voigt aus Frankfurt.

Neben den Neuwahlen des Juso-Landesvorstandes beschäftigten sich die Jusos auch mit der zukünftigen organisatorischen Aufstellung der SPD und der Jusos in Hessen. Dabei machten sie deutlich, dass sie sich für den personellen, organisatorischen und politischen Erhalt der beiden SPD- und Juso-Bezirke in Hessen-Nord und Hessen-Süd einsetzen werden. Damit erteilen die Jusos Überlegungen zur Auflösung der SPD-Bezirke und Bezirke der Arbeitsgemeinschaften in der SPD eine entschiedene Absage. „Wir betrachten die SPD- und Juso-Bezirke als unverzichtbar! Wir sehen unsere Bezirke als Stärke und nicht als Schwäche an. Wir sprechen uns entschieden gegen eine Zentralisierung aus und plädieren für den Erhalt unserer bewährten, bürgernahen regionalen Strukturen“, führte der Stellvertretende Juso-Landesvorsitzende und nordhessische Juso-Bezirksvorsitzende René Petzold aus. (1601 Zeichen, 210 Wörter)