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Juso-Blockseminar vom 26. bis 27. Oktober

Wir laden Euch herzlich zu unserem Juso Blockseminar am Samstag, vom 26. Oktober 2019 bis zum 27. Oktober 2019 ein! Wir haben wieder spannende Arbeitsgruppen für Euch konzipiert und würden uns freuen, Euch zahlreich zu unserem Wochenendseminar in Meißner-Germerode begrüßen zu dürfen! Diesmal wollen wir uns mit folgenden zwei Themen beschäftigen. Zum einen wollen wir einen Blick auf die bevorstehenden „Kommunalwahlen“ werfen und uns zum anderen mit „Sozialen Klimaschutz“ auseinandersetzen. Beide Themen sind aktueller denn je und werden breit diskutiert.Wir wollen unsere eigenen Sichtweisen weiterentwickeln und gemeinsam an progressiven Perspektiven arbeiten. Wir freuen uns auf Euer Kommen und Mitdiskutieren!

Anmeldeschluss für das Seminar ist der 21. Oktober 2019! Link zu der Anmeldung: https://jusoshessennord.de/juso-blockseminar/

Abwahl des NPD-Ortsvorstehers!

Die Jusos Hessen-Nord verurteilen die Wahl eines NPD-Ortsvorstehers mit Stimmen der SPD-Ortsbeiratsmitglieder

In Altenstadt wurde ein bekannter NPD-Funktionär mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP zum Ortsvorsteher gewählt. Dieser Vorgang stößt bei den Jusos Hessen-Nord auf völliges Unverständnis. „Dieses Wahlverhalten ist mit den Grundwerten der SPD nicht vereinbar“, sagt der Vorsitzende der Jusos Hessen-Nord, René Petzold.
Die SPD stehe für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung und habe in ihrer Geschichte stets die rechten Strukturen in der Bundesrepublik bekämpft. Zudem sei der NPD-Funktionär Stefan Jagsch kein unbeschriebenes Blatt und befinde sich seit längerem im Blickfeld des hessischen Verfassungsschutzes.
„Wie nun mit fadenscheinigen Argumenten diese Wahl begründet wird, ist für uns unerträglich“, bekräftigte Anna Zels, Mitglied im Juso Bezirksvorstand. Es sei ein Armutszeugnis der Demokratie, wenn aus einem scheinbaren Mangel an Alternativen, rechte Köpfe in Ämter gewählt werden.

Die Jusos Hessen-Nord fordern Konsequenzen für die an der Abstimmung beteiligten SPD-Mitglieder und eine Prüfung einer möglichen Abwahl des Ortsvorstehers.

Regionalkoferenz in Baunatal

#UnsereSPD – Die Tour in Baunatal

Liebe Genossen und Genossinnen,

am Montag den 16.09.2019 sind die Teams und Kandidat*innen in der Stadthalle Baunatal (Marktplatz 1, 34225 Baunatal). Einlass ist ab 18 Uhr, die Veranstaltung an sich ist beginnt um 19 Uhr und endet gegen 21 Uhr.

Wir bitten um vorherige Anmeldung durch das Online-Formular https://www.spd-hessennord.de/regionalkonferenz-16-09-2019-baunatal/ oder per E-Mail email hidden; JavaScript is required.


Juso-Verbandstag am 31. August 2019 in Kassel

Wir laden Euch herzlich zu unserem zweiten Juso-Verbandstag am Samstag, den 31. August 2019 ein! Wir haben wieder spannende Arbeitsgruppen für Euch konzipiert und würden uns freuen, Euch zahlreich zu unserem Tagesseminar in Kassel begrüßen zu dürfen! Diesmal wollen wir uns mit folgenden zwei Themen beschäftigen. Zum einen wollen wir einen regionalen Blick auf „Mobilität! werfen und uns zum anderen mit „Rechten und Rechtsradikalen in Europa“ auseinandersetzen. Beide Themen sind aktueller denn je und werden breit diskutiert.Wir wollen unsere eigenen Sichtweisen weiterentwickeln und gemeinsam an progressiven Perspektiven arbeiten. Wir freuen uns auf Euer Kommen und Mitdiskutieren!


Anmeldeschluss für das Seminar ist der 23. August 2019. Zur Anmeldung geht es hier: https://www.jusoshessennord.de/juso-verbandstag/?preview=true

Einladungsflyer Verbandstag am 31.08.2019
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Nord- und Südhessische Jusos fordern Freigabe der NSU Akten

 Nach rechtem Angriff in Wächtersbach

Kassel/Frankfurt am Main: Nur knapp 8 Wochen nach dem gewaltsamen Tod des Kasseler Regierungspräsidenten, Dr. Walter Lübcke, hat sich erneut ein rechts-motivierter Angriff in Hessen ereignet. In Wächtersbach wurde ein 26-jähriger Eritreer auf offener Straße aus einem Auto heraus niedergeschossen. Der mutmaßliche Täter handelte nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft aus fremdenfeindlichen Motiven.

Die Bezirksvorsitzenden der hessischen Jusos in der SPD, René Petzold (Hessen-Nord) und Natalie Pawlik (Hessen-Süd) verurteilen diese Tat aufs schärfste und fordern die Freigabe der unter 30-Jähriger Sperrfrist verschlossenen Akten zur NSU Affäre.

„Das fremdenfeindliche Verbrechen in Wächtersbach ist kein Einzelereignis. Deutschland hat schon seit langem ein Problem mit rechtsradikaler Gewalt und diese Gewalt nimmt zu. Die schwarz-grüne Landesregierung kann jetzt nicht einfach wieder zur Tagesordnung zurückkehren. Wir brauchen ein offensives Vorgehen gegen die rechtsextreme Szene in Hessen. Dazu gehört auch die sofortige Offenlegung aller Akten zum NSU-Komplex“, betonen Petzold und Pawlik.

„Spätestens die Taten des NSU haben bewiesen, wie militant die Szene agiert. Im Fall Walter Lübke ist der Täter ein Mitglied von „Combat 18“, dem bewaffneten Zweig des internationalen Neonazi-Netzwerks „Blood and Honour”. Schon der NSU habe nachweislich finanzielle Unterstützung von „Blood and Honour” erhalten“, erklärte der nordhessische Juso-Vorsitzende René Petzold.

„Auch die Region aus welcher der jetzige Täter stammt hat braune Flecken“, ergänzt die Bezirksvorsitzende der Jusos Hessen-Süd, Natalie Pawlik. So stamme der verurteilte Carsten M., Mitbegründer der rassistischen „Aryans“, aus dem Main-Kinzig-Kreis. Außerdem sei laut Verfassungsschutz auch die Gruppierung „Freier Widerstand Hessen“ aus diesem Gebiet heraus gegründet worden. Die Neonazistrukturen müssen aufgedeckt und zerschlagen werden, dafür braucht es die Offenlegung aller relevanten NSU-Akten.“

Petzold führt weiter aus: „Die jetzt ausgeübte Gewalt zeigt, dass rassistische Taten kein Einzelereignis sind, sondern zunehmen. Täter stacheln sich gegenseitig an und sogenannte Schläfer, wie Stefan Ernst, die meist in den 90er Jahren sehr aktiv in der rechtsextremen Szene waren, „erwachen“ nun und stellen somit ein enormes Risiko dar“.

„Rechte Burschenschaften mit besten Beziehungen zu der vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung und Hetze auf sozialen Netzwerken würden auch in Hessen einen Nährboden für rechtsextremistisches Gedankengut schaffen und der dort verbreitete Hass führt zu Gewalt“, so Pawlik und Petzold.

Die Vorsitzenden der beiden Juso-Bezirke Hessen-Nord und Hessen-Süd erklären abschließend:

„Rechte Gewalt ist nicht nur ein Angriff auf einzelne, sondern ein Angriff auf unsere Gesellschaft. Für die Jusos aus Nord- und Südhessen ist klar, dass wir uns in jeglichen Situationen rechter Gewalt, Rassismus und Antisemitismus entgegenstellen und für eine menschliche, offene und freie Gesellschaft einstehen, in Hessen und überall“.

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