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Juso Bezirkskonferenz Hessen-Nord in Korbach am 15.04.2018

„René Petzold aus Schenklengsfeld wurde zum neuen Juso-Bezirksvorsitzenden gewählt“


Der neue Juso-Bezirksvorstand. Zu sehen sind dort von links nach rechts: Paula Zels (Marburg), Karsten Zolna (Korbach), Anna-Maria Rembas (Marburg),Laurin Müller (Lohfelden), Bezirksvorsitzender René Petzold (Schenklengsfeld), Jari Pellmann (Gudensberg) und Hanna Reichhardt (Morschen). Es fehlen: Natalia Franz (Kassel) und Lukas Glaser (Kassel). Foto: Dietmar Bürger

Korbach/Kassel: Die ordentliche Bezirkskonferenz der nordhessischen Jusos wählte am Sonntag, den 15.04.2018 im Bürgerhaus Korbach den 23-jährigen René Petzold aus Schenklengsfeld (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) zum neuen Juso-Bezirksvorsitzenden. Von den 61 anwesenden Delegierten der nordhessischen Jusos stimmten 60 Delegierte mit Ja, einer enthielt sich. Petzold erhielt damit 98,36 Prozent der Stimmen. Er löst Lara Kannappel aus Baunatal an der Spitze des Juso-Bezirks ab, die nach zwei Jahren nicht erneut kandidierte.
René Petzold hat die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung mit dem Bachelor of Arts – Allgemeine Verwaltung im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen und arbeitet zur Zeit als Fallmanager SGB II beim Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.

„Ich freue mich sehr über das tolle Wahlergebnis. Es ist für mich in erster Linie ein Ansporn das in mich gesetzte Vertrauen im kommenden Jahr ernst zu nehmen und die versprochenen Inhalte in der politischen Arbeit umzusetzen. Wir wollen verstärkt Angebote für Azubis und junge Beschäftigte schaffen. Wichtig ist dabei eine engere Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften. Sie stehen historisch und in vielen Punkten auch inhaltlich eng an unserer Seite. Diese Verbindung muss wieder erneuert werden. Darüber hinaus wollen wir ein Angebot für Jusos schaffen, die in den kommunalen Parlamenten Politik machen. Gerade in kleineren Kommunen steht man häufig alleine da, wenn es um die Umsetzung politischer Forderungen geht. An dieser Stelle ist es wichtig, sich interkommunal und auch über die Landkreisgrenzen
hinweg mit jungen Genossinnen und Genossen auszutauschen“, kündigte der neue Juso-Bezirksvorsitzende René Petzold an.

Als Petzolds Stellvertreterin und Bundesausschussvertreterin des Bezirks wurde Anna-Maria Rembas aus Marburg gewählt. Für Sie stimmten 53 von 61 Delegierten (86,88 Prozent).
Als weitere Stellvertretende Bezirksvorsitzende wurden Jari Pellmann (Gudensberg), Paula Zels (Marburg), Lukas Glaser (Kassel), Karsten Konrad Zolna (Korbach), Natalia Franz (Kassel), Hanna Reichhardt (Morschen) und Laurin Müller (Lohfelden) gewählt.

Die Juso-Bezirkskonferenz beschloss mit großer Mehrheit den Leitantrag „Verlorenes Vertrauen zurückgewinnen – Für eine Sozialdemokratie, die Wort hält“. Im Leitantrag haben die Jusos umfangreiche Vorschläge an die SPD vorgelegt, wie die Erneuerung der Partei in ihren Augen gelingen kann. Ein klares Bekenntnis zu den Vereinigten Staaten von Europa gehört genauso dazu, wie die Einführung eines Rechts auf Weiterbildung, die deutliche Erhöhung des Mindestlohns oder die konsequente und ersatzlose Streichung der sachgrundlosen Befristung. Neben inhaltlichen Impulsen fordern die Jusos im beschlossenen Leitantrag  auch die Einführung einer Juso-Quote für die Besetzung der geschäftsführenden Vorstände der SPD sowie bei den Listenaufstellungen für Wahlen auf allen Ebenen.

„Unser Verband nimmt sowohl in der inhaltlichen Debatte, als auch bei Wahlkämpfen eine herausragende Rolle ein. Wir fordern deshalb mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten in personellen Fragen. Wichtig ist uns dabei, dass wir als Jusos darüber entscheiden, wen wir für einen entsprechenden Posten vorschlagen. Nur so gewährleisten wir, dass die betreffende Person auch tatsächlich unsere Inhalte in Partei und Parlament vertritt“, erläuterte René Petzold den Juso-Antrag.

Das Hauptreferat der Juso-Bezirkskonferenz hielt die Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Kassel und zukünftige Landesdirektorin des Landeswohlfahrtverbandes, Susanne Selbert. Sie sprach über das Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“.
Die stellvertretende nordhessische SPD-Bezirksvorsitzende, Martina Werner, MdEP, bedankte sich bei den Jusos für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.
Der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert machte in einem längeren Grußwort deutlich, dass sich die Jusos in Zukunft noch lauter für mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland und in der SPD einsetzen werden. Er sprach sich insbesondere für eine gerechtere Vermögensverteilung und höhere Vermögenssteuern  in Deutschland aus.

Die Jusos konnten viele Gäste aus der hessischen Sozialdemokratie begrüßen, darunter u.a. den nordhessischen Bezirksvorsitzenden der AG 60 Plus in der SPD, Siegfried Richter, den südhessischen Juso-Bezirksvorsitzenden Kaweh Mansoori, die örtliche Korbacher SPD-Landtagskandidatin Jutta Kahler und die Kreistagsvorsitzende von Waldeck-Frankenberg, Iris Ruhwedel.

Die Juso-Bezirkskonferenz verlieh Andreas Schaake, dem Stellv. SPD-Unterbezirksvorsitzenden von Waldeck-Frankenberg, die Ehrung „Juso honoris causa“ in Würdigung seiner langjährigen Verbundenheit zu den Jusos. Andreas Schaake war 11 Jahre Unterbezirksvorsitzender der Jusos von Waldeck-Frankenberg und 2 Jahre Stellv. Juso-Bezirksvorsitzender. Ebenfalls zum Juso h.c. wurde der Politikwissenschaftler Dr. Oliver D`Antonio (Universität Kassel) ernannt.

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Bezirkskonferenz am 14. und 15. April 2018

Am 14. und 15. April finden sich die Jusos Hessen-Nord zur alljährlichen Bezirkskonferenz, dieses mal in der Hansestadt Korbach, ein.
Neben dem wichtigen Thema der Erneuerung der SPD und der sozialdemokratischen Richtung für die Zukunft, steht die Konferenz ganz in dem Zeichen „100 Jahre Frauenwahlrecht!“ Dazu wird uns Susanne Selbert,  zukünftige Direktorin des Landeswohlfahrtsverbands, besuchen und ein Referat hat.

Außerdem haben sich Martina Werner, Abgeordnete des europäischen Parlaments und stellvertretende Bezirksvorsitzende der SPD Hessen-Nord und Kevin Kühnert, Bundesvorsitzender der Jusos, angekündigt.

Für alle weiteren Informationen schaut einfach hier nach: https://jusoshessennord.de/organisation/juso-bezirkskonferenz-2018/

 

Bewertung zum Koalitionsvertrag der Jusos Hessen-Nord

Wir haben uns als Vorstand der Jusos Hessen-Nord ran gemacht, um uns offen und fair über das Koalitionspapier Gedanken zu machen und für uns eigene Schlüsse zu ziehen.
Wenn dich unser gesamter Eindruck interessiert, kannst du dir HIER die 16 Seiten als PDF herunter laden.

Unser Fazit könnt ihr aber hier lesen.

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Einladung zum Juso-Verbandstag am 10. März 2018

Am Samstag, den 10.03.2018 findet in der Zeit von 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr
im Wilhelm-Pfannkuch-Haus, Humboldtstraße 8a,in Kassel
der nächste Verbandstag des Juso-Bezirks Hessen-Nord statt.
Wir haben wieder spannende Themen auf der Tagesordnung.
Vom 100. Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland bis zum Thema:
„Groko or NoGroko. Wie weiter nach dem Mitgliederentscheid der SPD.“
Nähere Informationen könnt Ihr dem beigelegten Flyer entnehmen.
Anmeldungen zum Verbandstag sind bis zum 5. März  über unsere Homepage möglich:
Anmeldung zum Juso-Verbandstag
Einladung Verbandstag März 2018 Niedrige Auflösung

Jusos werben neue Mitglieder! Mitgliederentscheid der SPD motiviert junge Menschen zum Beitritt.

Kassel/Bad Hersfeld:  Der Nachwuchs der Sozialdemokraten in Nordhessen konnte in den vergangenen Tagen viele Neumitglieder gewinnen. „Viele Menschen spüren, dass sie jetzt etwas verändern können“, erklärte die Bezirksvorsitzende der nordhessischen Jusos Lara Kannappel. „Der Mitgliederentscheid ist eine große Chance für die Sozialdemokratie. Er zeigt, dass Basisbeteiligung ernstgenommen wird. Wer etwas gegen den Stillstand der GroKo unternehmen möchte, hat jetzt die Chance dazu! Es kommt auf jede Stimme an“. Die Jusos hatten sich bereits auf ihrem Bundeskongress im November gegen die Weiterführung einer Großen Koalition positioniert. Nach der Veröffentlichung der Sondierungsergebnisse wächst der Widerstand.

„Wir hatten keine hohen Erwartungen an die Sondierungsgespräche, doch das Ergebnis fiel selbst hinter diese zurück“, stellte Lara Kannappel fest. „Keine Umverteilung, keine Abschaffung der sachgrundlosen Befristung und ein „Weiter so“ in der Zwei-Klassen-Gesundheitspolitik, das reicht uns nicht“, so Kannappel weiter. Die Jusos wollen den Mitgliederentscheid nutzen, um weitere MitstreiterInnen für ihre Positionen zu gewinnen. Wer jetzt in die SPD eintritt, kann noch beim Mitgliederentscheid mitwirken.Am Wochenende tagten Konferenzen der JungsozialistInnen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sowie in der Stadt und im Kreis Kassel. Alle drei Konferenzen beschlossen Anträge gegen eine Neuauflage der Großen Koalition. Die wiedergewählte Vorsitzende der Jusos Hersfeld-Rotenburg, Anisa Tiza Mimun, kritisiert: „Die Sondierungsergebnisse sind ein Schlag ins Gesicht für all jene, die sich eine Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse von der SPD erhoffen. Weder die unvorstellbar große finanzielle Ungleichheit, noch die Ungerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt werden angegangen“. Auch auf dem Treffen der Kasseler Jusos zeigte sich der Mitgliederzuwachs. Die gestellten Stühle reichten in diesem Jahr nicht aus.

Ihre Position vertraten die Jusos auch auf dem SPD-Bezirksausschuss in Schauenburg. Die Ablehnung gegenüber der Großen Koalition wurde dort auch von vielen älteren Mitgliedern getragen. Ein Beschluss wurde an diesem Abend nicht gefasst, es sprachen sich jedoch knapp zwei Drittel in einem Stimmungsbild dafür aus, zunächst die Koalitionsgespräche abzuwarten, bevor eine endgültige Entscheidung über die Große Koalition getroffen wird. „Mit diesem Ergebnis sind wir nicht zufrieden“, so Kannappel: „Wer mit solch unbefriedigenden Ergebnissen aus den Sondierungen kommt, kann in den Koalitionsgesprächen keine großen Verbesserungen mehr erwarten. Vor allem im Bereich Migration sind die Zugeständnisse an die CSU und ihre „Law and Order“-Politik nicht hinnehmbar“.

Die Jusos wollen deshalb in den nächsten Tagen weitere MitstreiterInnen in- und außerhalb der SPD gewinnen. Falls der Parteitag sich für Koalitionsgespräche entscheiden sollte, wird am Ende die Basis über eine Regierungsbeteiligung der SPD entscheiden.

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