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René Petzold aus Schenklengsfeld wurde erneut zum Juso-Bezirksvorsitzenden gewählt

vlnr vorne: Anna Zels, René Petzold, Laura Brüchle, Silvia Oudhoff, Laurin Müller
vlnr hinten: Hanna Reichhardt, Liban Farah, Jari Pellmann, Lukas Glaser, Esther Dilcher

Korbach/Kassel: Die ordentliche Bezirkskonferenz der nordhessischen Jusos wählte am Sonntag, den 31.03.2019 im Bürgerhaus Korbach den 24-jährigen René Petzold aus Schenklengsfeld (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) zum neuen Juso-Bezirksvorsitzenden.

Von den anwesenden Delegierten der nordhessischen Jusos stimmten 58 Delegierte mit „Ja“ ein einstimmiges Ergebnis. Petzold erhielt damit 100 Prozent der Stimmen.

René Petzold hat die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung mit dem Bachelor of Arts Allgemeine Verwaltung in 2017 erfolgreich abgeschlossen und arbeitet zurzeit beim Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.

„Unsere Konferenz hat die inhaltlichen Weichen für das kommende Geschäftsjahr gestellt. Auch über die Europawahl hinaus wollen wir an einer Vision für die Vereinigten Staaten von Europa arbeiten und werden dazu eine Arbeitsgruppe gründen. Alle Landkreise der Jusos Nordhessen sollen daran beteiligt werden, mit dem Ziel, eine umfangreiche Beschlusslage zum Themenkomplex Europa zu erarbeiten“, kündigte der Juso-Bezirksvorsitzende René Petzold an.

Weiterhin beschloss die Konferenz mit großer Mehrheit einen Antrag zum Erhalt der beiden SPD- und Juso-Bezirke Hessen-Nord und Hessen-Süd. Das Thema sei aktuell, da der scheidende SPD-Landesvorsitzende, Thorsten Schäfer-Gümbel, sich mehrfach öffentlich für einen stärkeren Landesverband zu Lasten der Bezirke ausgesprochen habe, so René Petzold.

„Außerdem sprechen wir uns klar für das Bündnis „Fridays for Future“ aus. Einstimmig wurde die entsprechende Resolution dazu beschlossen“, ergänzte Petzold.

Als Petzolds Stellvertreterin und Bundesausschussvertreterin des Bezirks wurde erneut Anna-Maria Zels aus Marburg gewählt. Für Sie stimmten 48 von 56 Delegierten (85,71 Prozent).

Als weitere Stellvertretende Bezirksvorsitzende wurden Silvia Oudhoff (Fulda), Liban Farah (Marburg), Lukas Glaser (Kassel), Clara Wohltmann (Kassel), Jari Pellmann (Gudensberg), Laurin Müller (Lohfelden) und Laura Brüchle (Schwalmstadt-Treysa) gewählt.

Das Auftaktreferat der Juso-Bezirkskonferenz hielt die Europaabgeordnete Martina Werner. Sie sprach über die anstehende Europawahl und stellte insbesondere die Gefahren des drohenden Rechtsrucks in Europa für den Frieden auf dem Kontinent heraus.

Der Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels aus Niestetal, der im Mai für den nordhessischen SPD-Bezirksvorsitz kandidiert, sprach von seinen Ideen für die zukünftige Arbeit der SPD. Wie auch die Konferenz betonte Gremmels die Wichtigkeit der SPD-Bezirke und kündigte an, sich für deren Erhalt einzusetzen. Auch sicherte er den Jusos Unterstützung bei parteiinternen Kandidaturen zu und betonte die Wichtigkeit von der Repräsentanz aller Altersschichten.

Die Jusos konnten viele Gäste aus der hessischen Sozialdemokratie begrüßen, darunter u.a. den nordhessischen Bezirksvorsitzenden der AG 60 Plus in der SPD, Siegfried Richter, das örtliche Korbacher Magistratsmitglied Moritz Briehl, den Juso-Landesvorsitzenden Kaweh Mansoori, Esther Dilcher, MdB und Dr. Daniela Sommer, MdL.

Die Juso-Bezirkskonferenz verlieh Sabine Wurst, der SPD-Unterbezirksgeschäftsführerin von Kassel-Stadt, die Ehrung „Juso honoris causa“ in Würdigung ihrer langjährigen Verbundenheit zu den Jusos. Ebenfalls zum Juso h.c. wurde der Lehrer und ehemalige nordhessische Juso-Bezirksvorsitzende Oliver Schmolinski (Bremen) ernannt.

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Drei Nordhessen im Juso-Landesvorstand

Jusos sprechen sich für den Erhalt der SPD- und Juso-Bezirke aus

von links nach rechts: René Petzold, Hanna Reichhardt, Albert Krzysztofik, Kaweh Mansoori, Stefanie Minkley, Lena Voigt und Karsten Zolna. Fotocopyright: Dietmar Bürger

Kassel/Bad Hersfeld, 30.11.2018: Die Landeskonferenz der hessischen Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD wählte am letzten Wochenende im Wortreich in Bad Hersfeld die drei Nordhessen René Petzold aus Schenklengsfeld, Hanna Reichhardt aus Morschen und Karsten Konrad Zolna aus Korbach zu Stellvertretenden Landesvorsitzenden der hessischen Jusos. Des Weiteren wurde Kaweh Mansoori aus Gießen von 78,8 Prozent der Delegierten zum neuen Juso-Landesvorsitzenden gewählt (52 Ja, 9 Nein, 5 Enthaltungen). Er löst Natalia Franz aus Kassel ab, die aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Weitere Stellvertretende Landesvorsitzende wurden Albert Krzysztofik aus Darmstadt, Stefanie Minkley aus Frankfurt und Lena Voigt aus Frankfurt.

Neben den Neuwahlen des Juso-Landesvorstandes beschäftigten sich die Jusos auch mit der zukünftigen organisatorischen Aufstellung der SPD und der Jusos in Hessen. Dabei machten sie deutlich, dass sie sich für den personellen, organisatorischen und politischen Erhalt der beiden SPD- und Juso-Bezirke in Hessen-Nord und Hessen-Süd einsetzen werden. Damit erteilen die Jusos Überlegungen zur Auflösung der SPD-Bezirke und Bezirke der Arbeitsgemeinschaften in der SPD eine entschiedene Absage. „Wir betrachten die SPD- und Juso-Bezirke als unverzichtbar! Wir sehen unsere Bezirke als Stärke und nicht als Schwäche an. Wir sprechen uns entschieden gegen eine Zentralisierung aus und plädieren für den Erhalt unserer bewährten, bürgernahen regionalen Strukturen“, führte der Stellvertretende Juso-Landesvorsitzende und nordhessische Juso-Bezirksvorsitzende René Petzold aus. (1601 Zeichen, 210 Wörter)

Jusos veranstalten Podiumsdiskussion über die hessische Bildungspolitik

Kassel/Nordhessen: Der Juso-Bezirk Hessen-Nord lädt am Donnerstag, den 25. Oktober 2018 ab 19 Uhr ins Restaurant Gleis 1 im Kulturbahnhof Kassel zur öffentlichen Podiumsdiskussion „Bildung jetzt machen!“ ein. Dort wollen die Jusos über die Zukunft der Bildung in Hessen diskutieren.
Als Referenten haben zugesagt: Thomas Schwarze, SPD-Schattenminister für Schulen und Bildung, Inga-Kristin Thom, Jugendbildungsreferentin der DGB Region Nordhessen, Wolfgang Decker, SPD-Landtagsabgeordneter (WK Kassel-Ost) und Patrick Hartmann, SPD-Landtagskandidat (Kassel-West). Moderiert wird die Diskussionsveranstaltung von René Petzold, Bezirksvorsitzender der Jusos Hessen-Nord. Die Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich eingeladen mitzudiskutieren.

Pressemitteilung Jusos Hessen-Nord: Empört über das Vorgehen des Bundesinnenministers in Sachen Maaßen

19.09.2018

 Pressemitteilung der Jusos Hessen-Nord

Jusos Hessen-Nord empört über das Vorgehen des Bundesinnenministers in Sachen Maaßen

„Hält Merkel an Seehofer und Maaßen fest, muss die SPD die Große Koalition verlassen.“

  Nordhessen/Berlin: Im Hinblick auf die aktuellen Vorgänge im politischen Berlin erklärt der Bezirksvorsitzende der Jusos Hessen-Nord, René Petzold (23):

„Am Anfang der Debatte um die Zukunft von Hans-Georg Maaßen stand die Forderung der SPD, dass der Verfassungsschutzpräsident sein Amt verlassen muss. Die SPD hat sich in dieser Frage durchgesetzt. Was wir jedoch jetzt bekommen, ist ein Staatssekretär Maaßen, der nicht nur erheblich mehr Geld verdient, sondern gleichzeitig eine Führungsposition im Innenministerium einnimmt. Diese Entscheidung kann der Innenminister der CSU, Horst Seehofer, natürlich treffen. Sein Amt gibt ihm die Möglichkeit dazu. Niemand schreibt der SPD aber gleichzeitig vor, dass sie diese Entscheidung stillschweigend hinnehmen muss. Seehofer hat mit seinem Vorgehen einen Mann in die Führungsetage seines Ministeriums berufen, der rechte Verschwörungstheorien aktiv schürt und verteidigt. Während er als oberster Verfassungsschützer ungeeignet war, gilt das gleiche selbstredend für das Amt als Staatssekretär. Der Innenminister zeigt mit dieser Entscheidung einmal mehr, dass er die demokratische Orientierung vollständig verloren hat. Er unterstützt durch das Festhalten an der Personalie Maaßen weiterhin rechtsradikale Kräfte im Land und sorgt dafür, dass sich antidemokratische Kräfte dieser Tage bestätigt fühlen dürfen. Angela Merkel ist durch ihr Schweigen zu diesen Vorgängen an einem neuen Tiefpunkt ihrer Kanzlerschaft angelangt, aus dem sie nur herauskommen könnte, wenn sie Seehofer aus der Bunderegierung entlässt.

Für die SPD gilt: Verlässt Seehofer nicht gemeinsam mit Maaßen die Regierung, verlieren wir auch noch den letzten Rest an Glaubwürdigkeit. Für uns stellt sich an dieser Stelle daher die Sinnfrage. Wieso sollen wir noch Teil dieser Koalition bleiben, wenn es ohnehin nur noch um die Befindlichkeiten der CSU geht? Hält Merkel an Seehofer und Maaßen fest, muss die SPD die Große Koalition verlassen.“

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Jusos Hessen-Nord aktiv am 1. Mai 2018

Der Tag der Arbeit ist auch heute noch ein Kampftag!

Kassel/Nordhessen: Auch in diesem Jahr demonstrierten die Jusos Hessen-Nord am 1. Mai überall in Nordhessen für bessere Arbeit und eine gerechtere Verteilung des Reichtums in der Gesellschaft. Im Mittelpunkt stand dabei das vom Deutschen Gewerkschaftsbund ausgerufene Motto: „Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“.
In allen Landkreisen im Norden Hessens beteiligten sich die Jusos in der SPD an den Demonstrationen und Kundgebungen anlässlich des 1. Mai, die in den meisten Fällen durch die Mitgliedsgewerkschaften des DGB ausgerichtet wurden. Der Vorsitzende der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten im nordhessischen Bezirk, René Petzold (23), sagte dazu: „Gestern wie heute stehen wir an der Seite der Gewerkschaften, wenn es um den Kampf für bessere Arbeit und eine Umverteilung des Reichtums in der Gesellschaft geht. Oft hört man in diesem Zusammenhang, dass Gewerkschaften nicht mehr zeitgemäß seien. Dem können wir als Jusos nur widersprechen. Wenn der Amazon Chef, Jeff Bezos, ein Milliardenvermögen anhäuft, gleichzeitig aber nicht über einen Tarifvertrag verhandeln will, wenn der Mindestlohn trotz Vollzeitjob nicht ausreicht, um die Familie versorgen zu können oder wenn junge Beschäftigte von einer Befristung in die nächste gezwungen werden, dann sind Gewerkschaften gefragter denn je, um wirksamen Druck auf die Politik auszuüben. Der Tag der Arbeit ist daher auch heute noch Kampftag für all jene, die unter schlechten Arbeitsbedingungen leiden. Dafür verdienen sie unsere Solidarität.“

Unter dem Schlagwort „Vielfalt“ wurde auch für ein friedliches Miteinander und eine bunte Gesellschaft demonstriert.
In vielen Wortbeiträgen adressierten Rednerinnen und Redner in diesem Zusammenhang die AfD und führende Persönlichkeiten der Partei. Petzold sagte hierzu: „Die AfD, die sich gerne als Vertreterin der „kleinen Leute“ geriert, ist das genaue Gegenteil dessen. Das Programm der Partei liest sich vielmehr wie ein Angriff auf alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesem Land. Wer der Meinung ist, dass eine Politik, in der Arme gegen Arme ausgespielt werden in irgendeiner Art und Weise einen Mehrwert für die Menschen in diesem Land bringt, hat jeglichen Sinn für die Realität verloren. Wir müssen verhindern, dass geistige Brandstifter einen Keil zwischen Ausländer und Inländer, Christen, Muslime, Juden oder Atheisten treiben.“

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