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Jusos Hessen-Nord aktiv am 1. Mai 2018

Der Tag der Arbeit ist auch heute noch ein Kampftag!

Kassel/Nordhessen: Auch in diesem Jahr demonstrierten die Jusos Hessen-Nord am 1. Mai überall in Nordhessen für bessere Arbeit und eine gerechtere Verteilung des Reichtums in der Gesellschaft. Im Mittelpunkt stand dabei das vom Deutschen Gewerkschaftsbund ausgerufene Motto: „Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“.
In allen Landkreisen im Norden Hessens beteiligten sich die Jusos in der SPD an den Demonstrationen und Kundgebungen anlässlich des 1. Mai, die in den meisten Fällen durch die Mitgliedsgewerkschaften des DGB ausgerichtet wurden. Der Vorsitzende der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten im nordhessischen Bezirk, René Petzold (23), sagte dazu: „Gestern wie heute stehen wir an der Seite der Gewerkschaften, wenn es um den Kampf für bessere Arbeit und eine Umverteilung des Reichtums in der Gesellschaft geht. Oft hört man in diesem Zusammenhang, dass Gewerkschaften nicht mehr zeitgemäß seien. Dem können wir als Jusos nur widersprechen. Wenn der Amazon Chef, Jeff Bezos, ein Milliardenvermögen anhäuft, gleichzeitig aber nicht über einen Tarifvertrag verhandeln will, wenn der Mindestlohn trotz Vollzeitjob nicht ausreicht, um die Familie versorgen zu können oder wenn junge Beschäftigte von einer Befristung in die nächste gezwungen werden, dann sind Gewerkschaften gefragter denn je, um wirksamen Druck auf die Politik auszuüben. Der Tag der Arbeit ist daher auch heute noch Kampftag für all jene, die unter schlechten Arbeitsbedingungen leiden. Dafür verdienen sie unsere Solidarität.“

Unter dem Schlagwort „Vielfalt“ wurde auch für ein friedliches Miteinander und eine bunte Gesellschaft demonstriert.
In vielen Wortbeiträgen adressierten Rednerinnen und Redner in diesem Zusammenhang die AfD und führende Persönlichkeiten der Partei. Petzold sagte hierzu: „Die AfD, die sich gerne als Vertreterin der „kleinen Leute“ geriert, ist das genaue Gegenteil dessen. Das Programm der Partei liest sich vielmehr wie ein Angriff auf alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesem Land. Wer der Meinung ist, dass eine Politik, in der Arme gegen Arme ausgespielt werden in irgendeiner Art und Weise einen Mehrwert für die Menschen in diesem Land bringt, hat jeglichen Sinn für die Realität verloren. Wir müssen verhindern, dass geistige Brandstifter einen Keil zwischen Ausländer und Inländer, Christen, Muslime, Juden oder Atheisten treiben.“

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Juso Bezirkskonferenz Hessen-Nord in Korbach am 15.04.2018

„René Petzold aus Schenklengsfeld wurde zum neuen Juso-Bezirksvorsitzenden gewählt“


Der neue Juso-Bezirksvorstand. Zu sehen sind dort von links nach rechts: Paula Zels (Marburg), Karsten Zolna (Korbach), Anna-Maria Rembas (Marburg),Laurin Müller (Lohfelden), Bezirksvorsitzender René Petzold (Schenklengsfeld), Jari Pellmann (Gudensberg) und Hanna Reichhardt (Morschen). Es fehlen: Natalia Franz (Kassel) und Lukas Glaser (Kassel). Foto: Dietmar Bürger

Korbach/Kassel: Die ordentliche Bezirkskonferenz der nordhessischen Jusos wählte am Sonntag, den 15.04.2018 im Bürgerhaus Korbach den 23-jährigen René Petzold aus Schenklengsfeld (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) zum neuen Juso-Bezirksvorsitzenden. Von den 61 anwesenden Delegierten der nordhessischen Jusos stimmten 60 Delegierte mit Ja, einer enthielt sich. Petzold erhielt damit 98,36 Prozent der Stimmen. Er löst Lara Kannappel aus Baunatal an der Spitze des Juso-Bezirks ab, die nach zwei Jahren nicht erneut kandidierte.
René Petzold hat die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung mit dem Bachelor of Arts – Allgemeine Verwaltung im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen und arbeitet zur Zeit als Fallmanager SGB II beim Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.

„Ich freue mich sehr über das tolle Wahlergebnis. Es ist für mich in erster Linie ein Ansporn das in mich gesetzte Vertrauen im kommenden Jahr ernst zu nehmen und die versprochenen Inhalte in der politischen Arbeit umzusetzen. Wir wollen verstärkt Angebote für Azubis und junge Beschäftigte schaffen. Wichtig ist dabei eine engere Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften. Sie stehen historisch und in vielen Punkten auch inhaltlich eng an unserer Seite. Diese Verbindung muss wieder erneuert werden. Darüber hinaus wollen wir ein Angebot für Jusos schaffen, die in den kommunalen Parlamenten Politik machen. Gerade in kleineren Kommunen steht man häufig alleine da, wenn es um die Umsetzung politischer Forderungen geht. An dieser Stelle ist es wichtig, sich interkommunal und auch über die Landkreisgrenzen
hinweg mit jungen Genossinnen und Genossen auszutauschen“, kündigte der neue Juso-Bezirksvorsitzende René Petzold an.

Als Petzolds Stellvertreterin und Bundesausschussvertreterin des Bezirks wurde Anna-Maria Rembas aus Marburg gewählt. Für Sie stimmten 53 von 61 Delegierten (86,88 Prozent).
Als weitere Stellvertretende Bezirksvorsitzende wurden Jari Pellmann (Gudensberg), Paula Zels (Marburg), Lukas Glaser (Kassel), Karsten Konrad Zolna (Korbach), Natalia Franz (Kassel), Hanna Reichhardt (Morschen) und Laurin Müller (Lohfelden) gewählt.

Die Juso-Bezirkskonferenz beschloss mit großer Mehrheit den Leitantrag „Verlorenes Vertrauen zurückgewinnen – Für eine Sozialdemokratie, die Wort hält“. Im Leitantrag haben die Jusos umfangreiche Vorschläge an die SPD vorgelegt, wie die Erneuerung der Partei in ihren Augen gelingen kann. Ein klares Bekenntnis zu den Vereinigten Staaten von Europa gehört genauso dazu, wie die Einführung eines Rechts auf Weiterbildung, die deutliche Erhöhung des Mindestlohns oder die konsequente und ersatzlose Streichung der sachgrundlosen Befristung. Neben inhaltlichen Impulsen fordern die Jusos im beschlossenen Leitantrag  auch die Einführung einer Juso-Quote für die Besetzung der geschäftsführenden Vorstände der SPD sowie bei den Listenaufstellungen für Wahlen auf allen Ebenen.

„Unser Verband nimmt sowohl in der inhaltlichen Debatte, als auch bei Wahlkämpfen eine herausragende Rolle ein. Wir fordern deshalb mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten in personellen Fragen. Wichtig ist uns dabei, dass wir als Jusos darüber entscheiden, wen wir für einen entsprechenden Posten vorschlagen. Nur so gewährleisten wir, dass die betreffende Person auch tatsächlich unsere Inhalte in Partei und Parlament vertritt“, erläuterte René Petzold den Juso-Antrag.

Das Hauptreferat der Juso-Bezirkskonferenz hielt die Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Kassel und zukünftige Landesdirektorin des Landeswohlfahrtverbandes, Susanne Selbert. Sie sprach über das Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“.
Die stellvertretende nordhessische SPD-Bezirksvorsitzende, Martina Werner, MdEP, bedankte sich bei den Jusos für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.
Der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert machte in einem längeren Grußwort deutlich, dass sich die Jusos in Zukunft noch lauter für mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland und in der SPD einsetzen werden. Er sprach sich insbesondere für eine gerechtere Vermögensverteilung und höhere Vermögenssteuern  in Deutschland aus.

Die Jusos konnten viele Gäste aus der hessischen Sozialdemokratie begrüßen, darunter u.a. den nordhessischen Bezirksvorsitzenden der AG 60 Plus in der SPD, Siegfried Richter, den südhessischen Juso-Bezirksvorsitzenden Kaweh Mansoori, die örtliche Korbacher SPD-Landtagskandidatin Jutta Kahler und die Kreistagsvorsitzende von Waldeck-Frankenberg, Iris Ruhwedel.

Die Juso-Bezirkskonferenz verlieh Andreas Schaake, dem Stellv. SPD-Unterbezirksvorsitzenden von Waldeck-Frankenberg, die Ehrung „Juso honoris causa“ in Würdigung seiner langjährigen Verbundenheit zu den Jusos. Andreas Schaake war 11 Jahre Unterbezirksvorsitzender der Jusos von Waldeck-Frankenberg und 2 Jahre Stellv. Juso-Bezirksvorsitzender. Ebenfalls zum Juso h.c. wurde der Politikwissenschaftler Dr. Oliver D`Antonio (Universität Kassel) ernannt.

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Bezirkskonferenz am 14. und 15. April 2018

Am 14. und 15. April finden sich die Jusos Hessen-Nord zur alljährlichen Bezirkskonferenz, dieses mal in der Hansestadt Korbach, ein.
Neben dem wichtigen Thema der Erneuerung der SPD und der sozialdemokratischen Richtung für die Zukunft, steht die Konferenz ganz in dem Zeichen „100 Jahre Frauenwahlrecht!“ Dazu wird uns Susanne Selbert,  zukünftige Direktorin des Landeswohlfahrtsverbands, besuchen und ein Referat hat.

Außerdem haben sich Martina Werner, Abgeordnete des europäischen Parlaments und stellvertretende Bezirksvorsitzende der SPD Hessen-Nord und Kevin Kühnert, Bundesvorsitzender der Jusos, angekündigt.

Für alle weiteren Informationen schaut einfach hier nach: http://jusoshessennord.de/organisation/juso-bezirkskonferenz-2018/

 

Bewertung zum Koalitionsvertrag der Jusos Hessen-Nord

Wir haben uns als Vorstand der Jusos Hessen-Nord ran gemacht, um uns offen und fair über das Koalitionspapier Gedanken zu machen und für uns eigene Schlüsse zu ziehen.
Wenn dich unser gesamter Eindruck interessiert, kannst du dir HIER die 16 Seiten als PDF herunter laden.

Unser Fazit könnt ihr aber hier lesen.

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Einladung zum Juso-Verbandstag am 10. März 2018

Am Samstag, den 10.03.2018 findet in der Zeit von 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr
im Wilhelm-Pfannkuch-Haus, Humboldtstraße 8a,in Kassel
der nächste Verbandstag des Juso-Bezirks Hessen-Nord statt.
Wir haben wieder spannende Themen auf der Tagesordnung.
Vom 100. Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland bis zum Thema:
„Groko or NoGroko. Wie weiter nach dem Mitgliederentscheid der SPD.“
Nähere Informationen könnt Ihr dem beigelegten Flyer entnehmen.
Anmeldungen zum Verbandstag sind bis zum 5. März  über unsere Homepage möglich:
Anmeldung zum Juso-Verbandstag
Einladung Verbandstag März 2018 Niedrige Auflösung